WARUM ICH DAS TUE
Als Kind hatte ich eine Frage, die mich nicht losließ:
„Was steckt wirklich dahinter?“
Hinter den Worten, die Menschen sagen.
Hinter dem Lächeln, das nicht echt ist.
Hinter dem Verhalten, das keinen Sinn ergibt.
Ich sah Muster. Zusammenhänge. Das große Ganze.
Und ich sah die Schatten – bei anderen, bei mir.
„Sei nicht so kompliziert“, bekam ich zu hören.
Aber es WAR nicht kompliziert für mich. Es war komplex.
Es war klar.
Nur: Ich konnte es nicht in Worte fassen.
Also lernte ich, mich anzupassen.
Kleiner zu sein. Weniger zu sehen.
Meine Gabe zu verstecken.

